Belletristik

Krähendämmerung - Novellen
Elsinor Verlag

Die menschliche Existenz jenseits des gewöhnlichen und wohlgeordneten Lebens ist das große Thema der heute kaum bekannten Schriftstellerin Katarina Botsky (1880–1945). In ihren Texten, die zumeist in der Zeitschrift Simplicissimus erschienen sind, entpuppt sie sich als Meisterin der Kurzgeschichte. Kleine, grotesk verformte Perlen bietet Botsky dar, in denen sich das Elend der Rand­existenzen, der vermeintlichen Freaks, und der Wahnsinn der Welt auf schauerliche und doch mitfühlende Weise widerspiegelt. Die vorliegende Auswahl knüpft an die erfolgreiche Sammlung „In den Finsternissen“ (2012) an und offeriert 13 zwischen 1913 und 1936 veröffentlichte Novellen sowie zwei Gedichte der Königsberger Autorin, zusätzlich eine Geschichte ihrer Schwester Helene Botsky aus dem Jahr 1915.
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Das Bildnis des Dorian Gray - Nach dem Wortlaut der Erstausgabe
Elsinor Verlag

Der schöne junge Dorian Gray wird von einem befreundeten Maler porträtiert. Ein Freund verleitet Dorian zu der Äußerung, statt seiner möge doch besser dieses Bildnis altern. Im Stil eines Teufelspaktes nimmt die Geschichte ihren Lauf: Zunehmend wird Dorians Existenz zu einem Doppelleben mit glänzender, vom Altern verschonter Fassade und seinem wahren Gesicht auf einem Bild, das er vor der Welt verbirgt. Es ist die alte Geschichte vom Sündenfall in allen Variationen, neu erzählt im Gewand des 19. Jahrhunderts.
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26 Gefährdungen - Kurzprosa und Lyrik
Elsinor Verlag

Das Debüt der Berliner Schriftstellerin Renate Gutzmer eröffnet einen bald skurrilen, bald tragikomischen Kosmos menschlicher Leiden in einer durchrationalisierten Lebenswelt.
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Der Übermensch - Thriller
Elsinor Verlag

Der junge Londoner Anwalt und Parlamentarier Edward Leithen gerät durch die mysteriöse Flucht seines Freundes Pitt-Heron mitten hinein in einen düsteren Kriminalfall. Hatte Pitt-Heron sich auf dubiose Gefährten eingelassen, oder war er womöglich Mitwisser einer gefährlichen Verschwörung? Unbeeindruckt unternimmt Leithen Nachforschungen in der Welt der Politik und Diplomatie, bis er die Aufmerksamkeit eines mächtigen Gegners auf sich zieht – und selbst zur Zielscheibe wird.
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Die Pflasterkästen - Ein Feldsanitätsroman
Elsinor Verlag

In seinem autobiographisch geprägten “Feldsanitätsroman” “Die Pflasterkästen” entwirft Frey ein ungeschöntes Bild des Ersten Weltkriegs. Gespiegelt und verdichtet wird das Erlebte in der Geschichte vom Schriftsteller Funk, der als Sanitäter an die Westfront kommandiert wird und die Wahrheit nüchtern notiert: den Alltag des einfachen Soldaten, Schikanen, Zynismus und Bosheit, auf groteske Weise unfähige Vorgesetzte und die Allgegenwart des Sterbens. Die Nationalsozialisten ertrugen den vielbeachteten Roman nicht; bei den Bücherverbrennungen von 1933 landeten auch die “Pflasterkästen” im Feuer der Scheiterhaufen.
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Herr über Nichts - Sonderbare Geschichten
Elsinor Verlag

Kurt Kusenberg (1904–1983), Kunstkritiker, Redakteur, Essayist, Verlagslektor und Herausgeber von «rowohlts monographien», zählte jahrzehntelang zu den renommierten deutschen Schriftstellern. Die scheinbar «großen» Formen mied er; Kusenbergs widmete sich fast ausschließlich dem Genre der kurzen Prosaerzählung. Viele dieser glänzenden Miniaturen zeigen eine Welt in der Schwebe – zwischen Realität und Traum, im Grenzbereich skurriler Märchen, Satiren und phantastischer Literatur.
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Das Peter Hille-Buch
Elsinor Verlag

Peter Hille (1854–1904) war eine zentrale Figur der Berliner Boheme – eindrucksvoll nicht nur durch sein Werk, sondern auch durch seine Persönlichkeit. Eng befreundet war er mit der Lyrikerin Else Lasker-Schüler (1869–1945). Nach Hilles frühem Tod widmet sie dem Gefährten ihre erste große Prosaarbeit, einen Hymnus auf Hille, genannt «Petrus der Felsen». Das biographisch grundierte, in einer hochexpressiven Sprache verfasste Werk deutet den gemeinsamen Weg als Reise durch eine mythische Welt.
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Im alten Schloß - Novellen
Elsinor Verlag

Er war eng befreundet mit Peter Hille und Else Lasker-Schüler. Gemalt hat ihn Oskar Kokoschka. Auf Robert Musil wirkte er pathologisch. Schon vor dem Dritten Reich war er als im „Ersten Weltkrieg gefallener Jude“ fast vergessen: der aus Elberfeld stammende Schriftsteller und Mitspieler der Berliner Bohème Peter Baum (1869–1916). Sein Novellenband „Im alten Schloß“ erschien zuerst im Jahr 1908. Baum umkreist darin die menschlichen Sehnsüchte und Abgründe. Mal brutal deutlich, mal traumartig verworren zeigt er seine Protagonisten im Spannungsfeld von Zerstörungswut und Kultiviertheit, Rebellion und Anpassung, Eros und Agape.
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